Kontakt

Imedana e.V.
Zickstr. 8
90429 Nürnberg

 

+49 911 4314719 +49 911 4314719

Telefonische Sprechzeiten:

Mo 14.00 - 16.00 Uhr

Die 10.00 - 12.00 Uhr
Mi 14.00 - 16.00 Uhr

Do 10.00 - 12.00 Uhr 

Fr 10.00 -12.00 Uhr

 

 

Presse

 

 

2018

 

Flüchtlingshelfer kritisieren: Zu wenig Sicherheit für Frauen und Kinder in Bamberg

Asylbewerber und Flüchtlingshelfer kritisieren erneut die Zustände in der Aufnahmeeinrichtung in Bamberg. Insbesondere für Frauen und Kinder sei die Situation unzumutbar, so Elif Sahin vom Internationalen Frauencafé in Nürnberg.

BR, 26.01.2018

 

Audio-Mitschnitt der Pressekonferenz

Radio Z, 26.01.2018

 

Bereits 2015 machten wir in einem Offenen Brief an die Bayerische Staatsregierung, den Bezirk Mittelfranken und die Stadt Nürnberg auf die prekäre Unterbringungssituation von geflüchteten Frauen und Kindern  aufmerksam. Etliche Frauenorganisationen unterzeichneten unsere damaligen Forderungen, die heute aktueller sind als je:

 

Freie Wohnortwahl statt Lager!
Keine gemischtgeschlechtliche Unterbringung von alleinstehenden Flüchtlingsfrauen in Gemeinschaftsunterkünften und dezentraler Unterbringung!
Flüchtlingsfrauen und Kinder raus aus den Lagern!

 

Zum Offenen Brief gelangen sie hier:Strukturelle Mängel bei der Unterbringung von geflüchteten Frauen und Kindern

 

2017

 

"Angst vor Obdachlosigkeit in Italien"

Nürnberger Flüchtlingshelfer kritisieren die Abschiebung äthiopischer Asylbewerberinnen, Frankenpost, 2017-02-23)

 

"Es war einfach schrecklich" 

(Flüchtlingsberater kritisieren Ausweisung nach Italien, NN, 2017-02-21)

 

"Besser sterben als nochmal zurück nach Italien"

Flüchtlingsfrauen haben Angst vor Abschiebung, NZ, 2017-02-21)

 

Angst vor Dublin-Abschiebungen nach Italien: Betroffene Frauen berichten

(Fernsehbeitrag in der Frankenschau des BR vom 21.02.2017)

 

Abschiebung in die Obdach- und Schutzlosigkeit

BAMF forciert menschenunwürdige Dublin-Abschiebungen nach Italien

(Pressegespräch am 20.02.2017)

 

 

Forderungen des Internationalen Frauencafés

Seit Januar stehen zahlreiche weinende Frauen im Büro des Internationalen Frauencafés. Sie alle erhielten den Bescheid des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), dass sie nach Italien abgeschoben werden sollen.

 

Für die uns aufsuchenden Frauen bedeutet das die Auslieferung in Obdach- und Schutzlosigkeit. Die Frauen berichten, dass sie auf der Straße lebten, sie berichten von Hunger, sie berichten von fehlender medizinischer Versorgung, sie berichten von massiver (sexueller) Gewalt.

 

Wenn Schutzsuchende wochen- bis monatelang ohne staatliche Versorgung auf der Straße schlafen, viele aufgrund dieser Schutzlosigkeit Opfer von Gewalt werden, dann handelt es sich um systemische Mängel.

 

Das Dublin-System sorgt dafür, dass Flüchtlinge in Europa wie Stückgut hin- und hergeschoben werden, immer wieder in Haft oder obdachlos auf der Straße landen.

 

Wir fordern:

  • Systemische Mängel in Italien endlich anerkennen!

  • Selbsteintritt der Bundesrepublik Deutschland jetzt, insbesondere für besonders Schutzbedürftige wie alleinstehende Frauen, schwangere Frauen und kranke Menschen!

  • Das Dublin-System funktioniert nicht und ist per se menschenunwürdig -

    das Ping-Pong-Spielen mit Menschenleben muss beendet werden!

    Für das Recht auf freie Wahl des Asylortes!